Social Networks werden im Zuge der rasanten Entwicklung des Web 2.0 nun auch von der Allgemeinheit immer stärker genutzt. Sie stellen eine Plattform dar, die durch ein Interaktionsgeflecht vieler verschiedener Nutzer charakterisiert wird, welche diesem "Netzwerk" meist kostenlos beitreten, dort Informationen und (Bild- oder Video-) Material über sich aufschalten können und miteinander Kontakt aufnehmen können. Die Teilnehmerzahlen einzelner Netzwerke überschreiten bereits die 100-Millionengrenze; auch für Geschäftszwecke werden die Social Networks zunehmend genutzt. Ein detaillierter Toolvergleich demonstriert, wie sich die Funktionen gemäß den verschiedenen Schwerpunkten der Netzwerke unterscheiden.
Anschließend wird der Praxisgebrauch eines Social Networks aufgezeigt, indem der Geschäftsführer eines Alumni-Netzwerks in einem Interview über seine Erfahrungen reflektiert und das Verhalten der verschiedenen Nutzer analysiert wird. Den zahlreichen Vorteilen stehen aber auch Nachteile - bspw. der Zeitaufwand oder der fragwürdige Datenschutz - gegenüber.
Offen bleibt, in welche Richtung sich die gegenwärtige Entwicklung bewegen wird: Ob sich ein dominantes, marktführendes Social Network entwickelt oder wie viele Funktionen ein Social Network künftig integrieren muss, bleibt abzuwarten.
Arbeitsgruppe "Social Networks"
Montag, 9. Juli 2007
Abschlusspräsentation zu Social Networks
Unserer Abschlusspräsentation zu Social Networks war leider etwas zu theorielastig und dies wurde mehr präsentiert als moderierend in der Gruppe erarbeitet. Auf der anderen Seite war der Aubauf mit Analyse der Tools, einer kleinen Fallstudie und Abschluss mittels nochmaligen Feststellung der Vor- und Nachteile von Social Networks unserer Meinung nach in sich schlüssig und verständlich. Den eigentlichen Zweck des erarbeiten lassens in der Gruppe zu Erreichen, ist aber auch besser möglich, wenn der Stoff bei den Zuhöhern bereits auf Vorwissen trifft. Von dem her wäre eine Vorablektüre im Reader für die Zuhörer positiv gewesen, weil dann die Diskussion beginnen kann.
Evaluation der Veranstaltung
Im Rückblick möchte ich zur Veranstaltung folgendes feststellen: Die Konzeption als Handlungskompetenzkurs mit 2 Credits (ECTS) und die Ausstellung eines Zertifikats finde ich gut. Obwohl ich mir bewusst bin, dass die Veranstaltung sowohl Praxis- wie auch Theorieanteile haben sollte, sprengte die schriftliche Arbeit für mich den Rahmen. V.a. in zeitlicher Hinsicht musste mit der Einarbeitung in ein neues Thema, das zudem theoretisch noch schlecht dokumentiert ist, den Interviews und dem Umstand, dass es sich um eine Gruppenarbeit handelt, sehr viel Zeit investiert werden. Sehr positiv war in diesem Fall jedoch wiederum, dass wir zeitlich flexibel waren, d.h. die Arbeit für die Präsentation nicht schon stehen musste. Zusammen mit der Präsenzzeit an den Veranstaltungen überstieg die Arbeitszeit bei weitem das Zeitbudget. Zeitsparende Massnahmen wären z.B. der Ausbau der Dokumentation (Folien), bzw. der themenbezogenen Quellen. Evtl. könnten die Texte ja schon in einen Reader gepackt werden?Für die nachträgliche Betreuung per Mail möchte ich mich dennoch hier nochmals bedanken. Ebenfalls positiv in diesem Zusammenhang war der vorbereitete Einstieg in die Gruppenarbeitsplattform. Allerdings wurde er von unserer Dreiergruppe nicht wirklich benutzt. Die Verständigung folgte via Mail bzw. durch die Treffen an der Kontaktveranstaltung oder an der Uni. Den Aufbau der Veranstlung fand ich insbesondere darum gut, weil einzelne Teile aufeinander aufbauten und nicht modular nebeneinander gesetzt werden konnten. Ich bin mir bewusst, dass bei einem modularen Aufbau dafür nicht jede Veranstaltung besucht werden müsste. Dieses Manko kann jedoch auch durch eine kurze Zusammenfassung der Verstaltung mit Bezug zu weiterführenden Quellen beheben. Dies wurde von Frau Hain auch in verdankenswerterweise mit Leassons Learned-Mails getan. Auf die Konzeption führe ich dann auch den Titel der Veranstaltung zurück. Vielleicht war es genau eine Ambivalität zwischen der Moderation von Onlineveranstaltung und dem Bedürfnis noch weitere Themen rund um Social Software und CSCW abzudecken, die zur Benennung als "Werkzeuge des Wissensmanagements" geführt hat. Für einen Kurs, an dem Handlungskompetenzen erlernt werden sollen, machen sich Verben im Titel immer gut. "Gruppenverantstaltungen online moderieren" statt "Moderation von Onlinegruppenveranstaltungen" zum Beispiel.
Evaluation der Veranstaltung
Im Rückblick möchte ich zur Veranstaltung folgendes feststellen:
Die Konzeption als Handlungskompetenzkurs mit 2 Credits (ECTS) und die Ausstellung eines Zertifikats finde ich gut. Obwohl ich mir bewusst bin, dass die Veranstaltung sowohl Praxis- wie auch Theorieanteile haben sollte, sprengte die schriftliche Arbeit für mich den Rahmen. V.a. in zeitlicher Hinsicht musste mit der Einarbeitung in ein neues Thema, das zudem theoretisch noch schlecht dokumentiert ist, den Interviews und dem Umstand, dass es sich um eine Gruppenarbeit handelt, sehr viel Zeit investiert werden. Sehr positiv war in diesem Fall jedoch wiederum, dass wir zeitlich flexibel waren, d.h. die Arbeit für die Präsentation nicht schon stehen musste. Zusammen mit der Präsenzzeit an den Veranstaltungen überstieg die Arbeitszeit bei weitem das Zeitbudget.
Zeitsparende Massnahmen wären z.B. der Ausbau der Dokumentation (Folien), bzw. der themenbezogenen Quellen. Evtl. könnten die Texte ja schon in einen Reader gepackt werden?Für die nachträgliche Betreuung per Mail möchte ich mich dennoch hier nochmals bedanken. Ebenfalls positiv in diesem Zusammenhang war der vorbereitete Einstieg in die Gruppenarbeitsplattform. Allerdings wurde er von unserer Dreiergruppe nicht wirklich benutzt. Die Verständigung folgte via Mail bzw. durch die Treffen an der Kontaktveranstaltung oder an der Uni.
Den Aufbau der Veranstlung fand ich insbesondere darum gut, weil einzelne Teile aufeinander aufbauten und nicht modular nebeneinander gesetzt werden konnten. Ich bin mir bewusst, dass bei einem modularen Aufbau dafür nicht jede Veranstaltung besucht werden müsste. Dieses Manko kann jedoch auch durch eine kurze Zusammenfassung der Verstaltung mit Bezug zu weiterführenden Quellen beheben. Dies wurde von Frau Hain auch in verdankenswerterweise mit Leassons Learned-Mails getan.
Auf die Konzeption führe ich dann auch den Titel der Veranstaltung zurück. Vielleicht war es genau eine Ambivalität zwischen der Moderation von Onlineveranstaltung und dem Bedürfnis noch weitere Themen rund um Social Software und CSCW abzudecken, die zur Benennung als "Werkzeuge des Wissensmanagements" geführt hat. Für einen Kurs, an dem Handlungskompetenzen erlernt werden sollen, machen sich Verben im Titel immer gut. "Gruppenverantstaltungen online moderieren" statt "Moderation von Onlinegruppenveranstaltungen" zum Beispiel.
Die Konzeption als Handlungskompetenzkurs mit 2 Credits (ECTS) und die Ausstellung eines Zertifikats finde ich gut. Obwohl ich mir bewusst bin, dass die Veranstaltung sowohl Praxis- wie auch Theorieanteile haben sollte, sprengte die schriftliche Arbeit für mich den Rahmen. V.a. in zeitlicher Hinsicht musste mit der Einarbeitung in ein neues Thema, das zudem theoretisch noch schlecht dokumentiert ist, den Interviews und dem Umstand, dass es sich um eine Gruppenarbeit handelt, sehr viel Zeit investiert werden. Sehr positiv war in diesem Fall jedoch wiederum, dass wir zeitlich flexibel waren, d.h. die Arbeit für die Präsentation nicht schon stehen musste. Zusammen mit der Präsenzzeit an den Veranstaltungen überstieg die Arbeitszeit bei weitem das Zeitbudget.
Zeitsparende Massnahmen wären z.B. der Ausbau der Dokumentation (Folien), bzw. der themenbezogenen Quellen. Evtl. könnten die Texte ja schon in einen Reader gepackt werden?Für die nachträgliche Betreuung per Mail möchte ich mich dennoch hier nochmals bedanken. Ebenfalls positiv in diesem Zusammenhang war der vorbereitete Einstieg in die Gruppenarbeitsplattform. Allerdings wurde er von unserer Dreiergruppe nicht wirklich benutzt. Die Verständigung folgte via Mail bzw. durch die Treffen an der Kontaktveranstaltung oder an der Uni.
Den Aufbau der Veranstlung fand ich insbesondere darum gut, weil einzelne Teile aufeinander aufbauten und nicht modular nebeneinander gesetzt werden konnten. Ich bin mir bewusst, dass bei einem modularen Aufbau dafür nicht jede Veranstaltung besucht werden müsste. Dieses Manko kann jedoch auch durch eine kurze Zusammenfassung der Verstaltung mit Bezug zu weiterführenden Quellen beheben. Dies wurde von Frau Hain auch in verdankenswerterweise mit Leassons Learned-Mails getan.
Auf die Konzeption führe ich dann auch den Titel der Veranstaltung zurück. Vielleicht war es genau eine Ambivalität zwischen der Moderation von Onlineveranstaltung und dem Bedürfnis noch weitere Themen rund um Social Software und CSCW abzudecken, die zur Benennung als "Werkzeuge des Wissensmanagements" geführt hat. Für einen Kurs, an dem Handlungskompetenzen erlernt werden sollen, machen sich Verben im Titel immer gut. "Gruppenverantstaltungen online moderieren" statt "Moderation von Onlinegruppenveranstaltungen" zum Beispiel.
Montag, 21. Mai 2007
Kontaktnetzwerk der Alumni online
Heute habe ich mich mit dem Thema "Social Networks" befasst.
Interessante Beispiele für HSGler sind z. B. http://www.studivz.ch (gebt mal unter Lehrveranstaltungen "Werkzeuge des Wissensmanagements" ein...
Die Ehemaligen der HSG betreiben ein eigenes Netzwerk http://www.alumni.unisg.ch/alumni/home.nsf/WebInfo/DA22E41621048072C1256C300054C703?OpenDocument
bzw. sind in Foren vertreten wie z.B. in https://www.xing.com/net/hsgalumnihochschulestgallen.
Interessante Beispiele für HSGler sind z. B. http://www.studivz.ch (gebt mal unter Lehrveranstaltungen "Werkzeuge des Wissensmanagements" ein...
Die Ehemaligen der HSG betreiben ein eigenes Netzwerk http://www.alumni.unisg.ch/alumni/home.nsf/WebInfo/DA22E41621048072C1256C300054C703?OpenDocument
bzw. sind in Foren vertreten wie z.B. in https://www.xing.com/net/hsgalumnihochschulestgallen.
Sonntag, 20. Mai 2007
4. Mai: Gastvortrag Konrad Fassnacht: Distance Collaboration
In seinem Vortrag weist Herr Fassnacht auf die Chancen in Bezug auf die Flexibilität durch die Ortsunabhängigkeit und auf die Gefahren der Online Gespräche hin. Anhand von anschaulichen Beispielen zeigt er auf, worauf im Umgang mit den modernen Kommunikationshilfsmitteln geachtet werden sollte.
Kommunikation übers Netz stellt im Gegensatz zu Face-to-face Kommunikation höhere Anforderungen an die Kommunkationspartner. Letztere umfasst z.B. in einem Vortrag das gesprochen Wort, den Ton der Sprache sowie die Mimik und Gestik des Redners (Augenkontakt). Häufig gehen bei der Kommunikation in virtuellen Teams Teile dieser Gesamtinformation verloren, was dann leicht zu Fehlinterpretationen beim Empfänger führt. Zu beachten ist jedoch, dass die schriftliche Information ur einen kleinen Teil der effektiv aufgenommenen Information ausmachen. Mit anderen Worten: Ohnen Gegenmassnahmen würde das richtige Verständnis beim Empfänger durch den Sender weitgehend dem Zufall überlassen.
Anhand überraschender Beispiel wird vor Augen geführt, wie schwierig es ist, eine klare und eindeutige Mitteilung zu verfassen. Schlussendlich kann nur durch Feedbacks sichergestellt werden, dass die Mitteilung auch so verstanden wurden, wie dies intendiert war. Durch Sensibilisierung und Schulung im (vermeintlich profanen) Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln könnten Effizienz und Effektivität der Kommunikation erhöht werden.
Herr Fassnacht betont die Vorbildrolle der Vorgesetzten und die strategische Verankerung und Vernetzung der Kommunikation mit den anderen Unternehmensteilen.
Kommunikation übers Netz stellt im Gegensatz zu Face-to-face Kommunikation höhere Anforderungen an die Kommunkationspartner. Letztere umfasst z.B. in einem Vortrag das gesprochen Wort, den Ton der Sprache sowie die Mimik und Gestik des Redners (Augenkontakt). Häufig gehen bei der Kommunikation in virtuellen Teams Teile dieser Gesamtinformation verloren, was dann leicht zu Fehlinterpretationen beim Empfänger führt. Zu beachten ist jedoch, dass die schriftliche Information ur einen kleinen Teil der effektiv aufgenommenen Information ausmachen. Mit anderen Worten: Ohnen Gegenmassnahmen würde das richtige Verständnis beim Empfänger durch den Sender weitgehend dem Zufall überlassen.
Anhand überraschender Beispiel wird vor Augen geführt, wie schwierig es ist, eine klare und eindeutige Mitteilung zu verfassen. Schlussendlich kann nur durch Feedbacks sichergestellt werden, dass die Mitteilung auch so verstanden wurden, wie dies intendiert war. Durch Sensibilisierung und Schulung im (vermeintlich profanen) Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln könnten Effizienz und Effektivität der Kommunikation erhöht werden.
Herr Fassnacht betont die Vorbildrolle der Vorgesetzten und die strategische Verankerung und Vernetzung der Kommunikation mit den anderen Unternehmensteilen.
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